Freitag, 17. Juni 2011

Erinnerungen des ehemaligen Artilleristen Wolfgang Draeger

Flakbatterie "Warleberg"
- Erinnerungen des ehemaligen Artilleristen Wolfgang Draeger -


Unsere Heimatgeschichte lebt nicht nur von den Relikten, die uns aus vergangenen Zeiten erhalten geblieben sind, sie lebt auch von den wenigen persönlichen Aufzeichnungen und Erinnerungen jener Personen, die diese Zeit erlebt und durchlebt haben.
Die Dokumentation einer ehemaligen militärischen Einrichtung, wie die der Flakbatterie "Warleberg", wird nun durch sehr detaillierte Aufzeichnungen des damaligen Marine Artilleristen (MA) Wolfgang Draeger ergänzt, der mir freundlicherweise seine Erinnerungen an seine dortige Dienstzeit (Januar - Mai 1945), sowie seiner "Flucht" der Gefangenschaft zu entgehen, zur Verfügung gestellt hat.

http://www.spurensuchesh.de/+NEU/flawarlebergzzb.htm
http://www.spurensuchesh.de/flaannen.htm

Donnerstag, 31. März 2011

Short Stirling BK599 - Erster Kontakt zu Familienangehörigen!

Am späten Abend des 13.10.1942 stürzte die Besatzung mit ihrer Maschine gegen 22.00Uhr in der Nähe vom Westsee in Felde ab, von den sechs Besatzungsmitgliedern überlebte nur Einer. Den Absturz dieser Maschine habe ich bereits im Sommer 2004 vor Ort untersuchen und kartieren können, ein Kontakt zu Angehörigen der Besatzung bestand bisher nicht. Gestern, am 30.03.2011 erhielt ich die eMail einer Angehörigen des Piloten Sgt. R.W. Davison, mit der Bitte um Informationen - ein weiterer Erfolg meiner Recherchen, den Familienangehörigen die Details über den Tod ihrer Verwandten mitzuteilen.


Verfolgen Sie den Fortschritt über diesen Kontakt auf meiner Facebook-Seite!

Montag, 21. März 2011

Facebook

Seit dem 21.03.2011 besteht auch eine Facebook-Seite zu meiner Website "Luftfahrtarchäologie in Schleswig-Holstein". Sofern Sie auch ein Nutzer von Facebook sind, können Sie dort aktuelle Informationen meiner Recherchen verfolgen. Hierzu wird von mir in "Echtzeit" der Fortschritt als "Live-Ticker" bekannt gegeben. Zum Beispiel:
- Vorbereitungen für eine Recherche vor Ort
- Aktuelle Funde vor Ort
- Erste Ergebnisse einer Kartierung
- Abschlussbericht einer Kartierung
- Neue Hinweise / Informationen über Flugzeugabstürze

Mit dieser Möglichkeit möchte ich mich bei allen Lesern und Besuchern meiner Homepage bedanken, die meine Recherchen und Dokumentationen über viele Jahre verfolgt haben. Ich hoffe mit meiner Facebook-Seite eine interessante Möglichkeit zu bieten "live" bei meinen Recherchen dabei zu sein.

Nach 15 Jahren aktiver Luftfahrtarchäologie habe ich das Jahr 2010 genutzt um neue Energien für neue und bestehende Recherchen zu gewinnen, daher sind im letzten Jahr keine Untersuchungen vor Ort durchgeführt worden. Aber die Pause hat ein Ende, die ersten Planungen und Aktivitäten für das Jahr 2011 sind gefasst! Es geht weiter!

Dienstag, 30. November 2010

Absturz - Heute vor 69 Jahren

Heute vor 69 Jahren, am späten Abend des 30.11.1941 um 22.23 Uhr, stürzte die englische Besatzung mit ihrem Flugzeug vom Typ "Wellington" zwischen den Ort- schaften Wildenhorst und Rastorfer Passau im Kreis ab und verunglückte dabei tödlich. 65 Jahre später konnte der Absturzort ausfindig gemacht und das Schicksal der jungen Besatzung aufgeklärt werden.

Ein Jahr später wurde im Beisein dreier Angehöriger eines der Besatzungsmitglieder und zahlreicher Gäste ein Gedenkstein in der Nähe des Absturzortes eingeweiht. Seither besteht ein sehr persönlicher und freundlicher Kontakt zu den Angehörigen aus England und Tasmanien. Auch in diesem Jahr wurde am Gedenkstein der Besatzung ein Kranz niedergelegt der an den Tod der Besatzung denken und gleichzeitig als Mahnmal gegen den Krieg dient.

Sonntag, 31. Januar 2010

Absturz einer Vickers Wellington bei Taterborn

Die Besatzung der Wellington X3655 gehörte zu den 7 Maschinen, die aus dem südlichen Raum nach Norden einfliegen sollte. Laut vorliegenden Karte des Flugwachkommandos (Fluko) sind nur 7 Maschinen verzeichnet, die aus dem Raum Hamburg - Lübeck nach Norden vordrangen. Vermutlich gehörte die Wellington X3655 ebenfalls zu dieser Gruppe und versuchte als zweite Maschine in Richtung Laaland zu gelangen. Es konnte bisher nicht geklärt werden, was zum Absturz dieser Maschine führte. Zeitzeugen berichten, dass der englische Bomber brennend abgestürzt sei. Es ist durchaus denkbar, dass beide Flugzeuge, die Kurs in Richtung Laaland nahmen, bereits im Raum Hamburg durch Flak oder deutsche Nachtjäger unter Beschuss genommen wurden und versuchten die gefährliche Flakzone um Kiel zu umgehen.

Die Wellington stürzte in der Nähe von Taterborn (Kreis Segeberg) um 03.59 Uhr ab. Von der sechsköpfigen Besatzung konnten sich lediglich zwei durch Fallschirmabsprung,aus der brennenden Maschine retten. Mindestens zwei Besatzungsmitglieder verbrannten in den Trümmern ab Absturzort.


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